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Steuerberaterkammer ehrt junge Akademiker aus München und Aichach

Die Steuerberaterkammer München hat Jungakademiker für ihre besonderen akademischen Leistungen mit ihrem Wissenschafts- und Studienpreis ausgezeichnet. Die Ehrungen gingen an Dr. Chiara Balbinot aus München und die Aichacherin Sandra Kratzenberger, die an der Universität Augsburg studiert hat. Die Kammer honoriert mit den Auszeichnungen herausragende wissenschaftliche Arbeiten und belohnt die Gewinner mit Preisgeldern von 3.000 Euro für den Wissenschaftspreis sowie 1.500 Euro für den Studienpreis. Verliehen wurden die Auszeichnungen im Rahmen des Kammerfachtages 2018 der Steuerberaterkammer München.

Der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab, gratulierte den Preisträgerinnen und hob in seiner Rede den Stellenwert der Nachwuchsförderung besonders hervor: „Nur wenn wir die Bedeutung der Nachwuchsförderung nicht aus den Augen verlieren, wird es uns möglich sein, auch in den kommenden Jahren im Steuerfach ausreichende Fachkompetenz für unsere Mandanten bereit zu stellen. Dass Sie zu den hoffnungsvollen Nachwuchskräften für unseren Berufsstand gehören, haben Sie mit Ihren herausragenden akademischen Leistungen bewiesen. Zu diesem Engagement für das Steuerfach möchten wir Ihnen heute herzlich gratulieren.“

In der Kategorie Wissenschaft überzeugte Dr. Chiara Balbinot die Jury mit ihrer Dissertation „Beihilfeverbot und Rechtsformneutralität“. Die Jury bewertete die Arbeit als ein Werk, das nicht nur einen hohen wissenschaftlichen Anspruch aufweist, sondern dem Leser auch einen umfassenden Gesamtüberblick zu den Anwendungsvoraussetzungen des Beihilferechts gibt. Eingereicht wurde die Arbeit von Professor Wolfgang Schön vom Lehrstuhl für Steuerrecht und öffentliche Finanzen am Max-Planck-Institut in München.

Der diesjährige Studienpreis ging an Sandra Kratzenberger für ihre Masterarbeit „Freiberufliche Einkünfte unter Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte – Auslegung des Merkmals der leitenden und eigenverantwortlichen Tätigkeit aufgrund eigener Fachkenntnisse“. Ihre Arbeit, die der Steuerberaterkammer München von Prof. Robert Ullmann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Augsburg, vorgelegt wurde, befasst sich mit der Analyse der Dogmatik von § 18 EStG. Vor dem Bundesfinanzhof anhängige Verfahren und aktuelle Entwicklungen in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigten eine neue Analyse des wissenschaftlich bereits ausführlich dokumentierten Themas. Die Jurymitglieder würdigten die Studienarbeit für ihren hohen praktischen Wert durch das erneute Aufgreifen eines für den Berufsstand der Steuerberater so zentralen Themas.

Der Wissenschaftspreis wird seit 2005 vergeben und zeichnet gute Seminar-, Studien-, Bachelor-, Master- oder vergleichbare Arbeiten aus, die sich mit dem Steuerrecht auseinandersetzen. Ein wichtiges Kriterium zur Erlangung des Preises ist dabei nicht nur der hohe wissenschaftliche Anspruch, sondern auch der Bezug und die mögliche Verwertung in der Praxis eines Steuerberaters. Der Preis wird ausgelobt für Arbeiten, die an einer Hochschule im Zuständigkeitsbereich der Steuerberaterkammer – Oberbayern, Niederbayern und Schwaben – entstanden sind.

©Steuerberaterkammer München

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